Eingestellt von frank Donnerstag, 29. April 2010

Wie Spotify alles andere überflüssig machen könnte..

Ich nehme die heutige Programm-Aktualisierung von Spotify zum Anlass ein paar Gedanken über dieses kleine, aber doch so verdammt schöne Programm zu verlieren. Die dahinter steckende Idee ist nicht neu - Musik über das Netz immer und überall zugänglich zu machen. Last.fm zeigte wie auf den Musikgeschmack personalisiertes Radio aussehen sollte und hat seine Hausaufgaben gut gemacht.Viele Bands oder Interpreten hätte ich ohne diese Plattform nicht, oder nur sehr schwer gefunden und werde sie aus diesen Gründen auch weiter nutzen, wenn auch die Radiofunktionalität seit Mitte April eingeschränkt wurde. Es störte aber, sich nicht immer direkt jedes Lied oder eine Folge derer von einem Interpreten anhören zu können. Für die Partybeschallung, wo lieber keine Kompromisse bei der Musikauswahl getroffen werden können, also unbrauchbar.
Spotify kommt hier mit einer anderen Denke daher und gibt uns einfach alles was wir wollen, bzw. was die Plattenfirmen wollen und nicht blockieren. Komplette Sampler, Alben, selbst die schon fast in Vergessenheit geratenen Maxi-CDs sind hier direkt abrufbar. Bei einem zeitgemäßen Internetzugang keine Wartezeiten und ohne Download. Ach ja, nochmals erwähnt natürlich LEGAL! Alles verpackt in einem schönen Programm, welches für verschiedene Plattformen verfügbar ist und die wichtigsten Funktionen eines Musikplayers mitbringt. Playlisten anlegen, Suchen, neuerdings auch einfaches Bewerten von einzelnen Tracks etc. etc..

Doch ein paar Sachen fehlen mir persönlich noch um in Spotify DAS perfekte Programm wiederzufinden. Diese sind z.B.:

  • Kategorisierung von Playlisten in Ordnern
  • Bewertung von einzelnen Tracks nach dem iTunes 5-Star-Prinzip
  • Albumansicht von Alben in einer Playlist

Es lassen sich bestimmt noch ein paar weitere Beispiele finden, die mir so auf Anhieb nicht einfallen, aber es zeigt, dass bis hin zur Serienreife noch ein wenig was getan werden sollte.
Was mich persönlich aber sehr stark an Spotify stört ist die Tatsache, dass ich die Musik nur so hören kann, wie sie mir das Programm zur Verfügung stellt. Hier greift z.B. die Suche nach einem Musik-Genre (für die, die es noch nicht kennen - nach "genre:indie" suchen) überhaupt nicht richtig. Da bin ich von last.fm etwas anderes und viel besseres gewohnt. Warum lasst ihr die Benutzer nicht einfach eure Tracks verschlagworten? Weniger Arbeit für euch und viel bessere zufällige Playlisten für eure User. Wer nicht weiß was ich meine, einfach mal nach "genre:house" suchen, wirklich brauchbar ist das Ergebnis nicht.

Achja, fast vergessen, aber trotzdem erwähnt: Es wäre natürlich ideal, wenn ihr uns Deutschen das ganze nicht vorenthalten würdet!

Eingestellt von frank Donnerstag, 8. April 2010

Gloreicher erster Blogeintrag

Soll es mir vergeben sein, wenn hier nur Unsinn drin zu finden ist.